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Montag, 1. Mai 2017

Flexibilisierte Zeitumstellung: An Tagen mit Minustemperaturen wird wieder auf Winterzeit umgestellt



Hell-Dunkel-Umstellung (Symbolbild)



Berlin – Shorts und T-Shirt? Oder doch besser die Daunenjacke? Die Wahl der richtigen Kleidung fällt aktuell wieder vielen Deutschen schwer, denn das Wetter variiert nahezu täglich zwischen angenehmen Frühlingstemperaturen und eiskalter Winterluft. Das schlägt nicht nur aufs Gemüt, es kann auch gesundheitliche und wirtschaftliche Konsequenzen haben. Eine Flexibilisierung von Sommer- und Winterzeit soll den Menschen nun die tägliche Umstellung erleichtern.


„Der ganze Biorhythmus stellt sich mit der Sommerzeit ja auch um. Wenn es aber gefühlt Winter bleibt, kann der Körper damit gar nicht umgehen“, so Gesundheitsminister… (Hey, wer ist das eigentlich gerade? Nach Fipsi Rösler hat man von dem Posten so gar nichts mehr gehört. Bitte nachrecherchieren). Auch der Wirtschaftsminister Sigmar Gabriel (Halt, der ist ja jetzt Außenminister. Wer ist nochmal sein Nachfolger? Was, ne Frau? Ne, oder? Lieber gleich nochmal recherchieren!) betont die Bedeutung der Jahreszeitenflexibilisierung für die Wirtschaft: „Die Tage werden zwar länger, aber wenn es an eher winterlichen Tagen morgens trotzdem noch trüb und kalt ist, müssen die Leute auch ihr Licht einschalten und die Heizung aufdrehen. Das kostet unnötig Energie. Außerdem senkt es den Arbeitswillen der Menschen, was dem Wirtschaftsstandort erhebliche Schäden zufügt.“ Unterstützt werden die Aussagen der Politiker von Prof. Dr. Mandelbaum von der Universität Greifswald: „Ja, das stimmt“, so der Wissenschaftler im Interview.

Die Bundesregierung hat nun reagiert und beschlossen, in der Zeit vom 01. März bis 31.Mai tagesaktuell bekannt zu geben, welche Uhrzeit am Folgetag gelten soll. Die offizielle Entscheidung wird nach den 20:00-Nachrichten im Wetterbericht bekannt gegeben. Führende Zeitmessungsinstitute bieten allerdings laufend aktualisierte Prognosen für die kommenden Tage bis hin zu einer Wochenuhrzeitvorhersage an. Menschen, die aufgrund von Schichtarbeit oder anderen Gründen schon vor 20:00 im Bett sind, wird geraten, sich die „TimeToday“-App zu installieren oder sich vertrauensvoll an den Weckservice zu wenden.

Artikelidee: SherlOt Holms; Text: adg

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