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Freitag, 2. Juni 2017

Islamischer Staat tritt internationalem Klimaschutzabkommen bei



Sieht von oben aus, wie ein riesen ***: Trump IS Das Klima



Kalifat – Das kommt überraschend: In einem Bekennervideo auf Youtube hat die Terrororganisation „Islamischer Staat“ (IS) bekannt gegeben, dass sie dem Pariser Abkommen zum Klimaschutz beitreten möchte. Es handelt sich dabei um jenes Vertragswerk, das die USA laut gestriger Verlautbarung von US-Präsident Trump zum nächstmöglichen Zeitpunkt verlassen möchten. Experten sind verwundert, stand doch Klimaschutz bislang nicht auf der Agenda der Terrormiliz.


Doch die Begründung scheint sinnig: „Wir wollen die Welt zum Reich Allah’s machen, nach all seinen Gesetzen und Geboten. Der Heilige Krieg, der uns dort hinführt, kann noch eine Weile andauern. Damit wir das erkämpfte Paradies danach auch genießen können, ist es uns wichtig, Allah’s Schöpfung weitestgehend zu wahren“, so äußert sich der noch nicht identifizierte verhüllte Islamist im Video. „Außerdem wäre es für die Frauen viel zu heiß unter der Burka, wenn sich das Klima noch weiter erwärmt.“

Es folgen weitere, auf dem Koran basierende Begründungen, die für die Wahrung der Schöpfung plädieren. Zum Ende des Videos wird der IS-Kämpfer plötzlich nachdenklich und weicht scheinbar von seinem vorbereiteten Text ab. Er fügt hinzu: „Mal ehrlich: nur ein gnadenloser Volltrottel würde das Schicksal der Welt einfach so für kurzssichtige Vorteile wegwerfen. Wenn man doch für eine Sache kämpft, dann muss doch auch dem dümmsten Idioten klar sein, dass alles nutzlos ist, wenn man keinen Planeten mehr hat.“

Terrorismus-Experten halten das Bekennervideo für echt. Angezweifelt wird, inwieweit die angekündigten Maßnahmen des IS umsetzbar sein werden. Die Miliz kündigte an, in Zukunft in den besetzten Wüstengebieten viele Solarpanele aufstellen zu wollen. Ebenso werden sie beim Diebstahl von Waffen stärker auf den CO2 –Ausstoß achten. Historische Gebäude sollen nur noch mit der wirklich benötigten Sprengstoffmenge in die Luft gejagt werden. Zudem wollen viele IS-Kämpfer so oft wie möglich Überfälle auf Fahrrädern anstatt auf gepanzerten Fahrzeugen ausführen.

Text: adg; 10-Minuten-Instant-Artikel nach einem Themenvorschlag von "Hans Wurst"

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